Über uns

TuS Maccabi Düsseldorf e.V.

  • ist ein traditionsreicher jüdischer Sportverein
  • hat mit aktuell ca. 250 Mitgliedern eine wachsende Mitgliederzahl
  • ist Mitglied von MAKKABI Deutschland, dem jüdischen Sportverband in Deutschland
  • ist Mitglied von Landessportbund NRW
  • ist Mitglied im Behinderten-Sportverband Nordrhein-Westfalen e.V.
  • ist Mitglied von Stadtsportbund Düsseldorf
  • ist Mitglied von West Deutscher Basketball Verband e.V.
  • ist Mitglied von Westdeutscher Volleyball Verband
  • ist Mitglied von Westdeutscher Turn Verband

Unser Leitbild

TuS Maccabi Düsseldorf

  • fördert die Integration der Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf sowie der Nachbargemeinden
  • vermittelt ein über den Sport hinausgehendes Gefühl der Zusammengehörigkeit mit anderen jüdischen Sportlern
  • fördert traditionelle jüdische Werte und die jüdische Identität
  • steht Angehörigen aller Religionsgemeinschaften offen
  • bietet ein abwechselungsreiches Sportangebot für Kinder und Erwachsene an
  • fördert körperliche, geistige und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen durch den Sport
  • ist als Leistungserbringer von Rehabilitationssport anerkannt. Durch die regelmäßige sportliche Betätigung wird Ausdauer, Kraft, Koordination und Flexibilität verbessert, der Verlauf von Krankheiten positiv beeinflusst, das Selbstbewusstsein gestärkt und Hilfe zur Selbsthilfe geboten. Dabei kommen hauptsächlich die Sportarten Gymnastik, Leichtathletik, Schwimmen und Bewegungsspiele zum Einsatz.
  • wird ehrenamtlich geführt

Herkunft des Namens

Der Name Makkabi hat für das Judentum eine besondere Bedeutung und vermittelt durch seine Symbollastigkeit das primäre Anliegen des Makkabi Deutschland Sportvereines.

200 v.d.Z. wurde Judäa von den Seleukiden, einer makedonischen Dynastie, die über einen Großteil des Weltreichs Alexander des Großen herrschte, erobert. Einige Teile der Bevölkerung, vor allem Oberschicht und höherer Klerus, waren vom Hellenismus begeistert und übernahmen bereitwillig Elemente der antiken griechischen Kultur.

Andere dagegen wehrten sich gegen den fremden Einfluss, insbesondere als der Seleukiden-Herrscher Antiochus IV. Epiphanes das Judentum zu verdrängen versuchte. Er verbat den Tempeldienst, ebenso wie die Beschneidung; der Tempel in Jerusalem wurde geplündert und geschändet. Seine Entweihung äußerte sich in dessen Nutzung für griechische Opferrituale. Die Israeliten wurden gezwungen an griechischen Ritualen teilzunehmen und ihrem eigenen Gott abzuschwören.

Eine Gruppe von Feinden der seleukidischen Fremdherrschaft versammelte sich um den Priester Mattathias, der zur angesehenen Priesterfamilie der Hasmonäer gehörte. Nach dessen Tod übernahm sein Sohn Judas Makkabäus (Makkaba = Hammer), die Führung des Aufstandes. Trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit, gelang ihm der Sieg über das feindliche Heer und 165 v.d.Z. konnte der Tempel in Jerusalem zurückerobert werden. Die Wiedereinweihung des Tempels wird seitdem an Chanukka gefeiert.

In Anlehnung an Judas Makkabäus (Yehuda haMaccabi) werden die Hasmonäer auch als Makkabäer bezeichnet, denn Judas‘ Nachfolger setzten sich ebenfalls für freie Religionsausübung und politische Unabhängigkeit ein. Auf diese Weise konnte 157 v.d.Z. Frieden mit den Fremdherrschern geschlossen werden.

Der Makkabäeraufstand symbolisiert Zusammenhalt, Mut, ein starkes Nationalgefühl und vor allem das Bedürfnis die eigene Kultur zu erhalten und zu pflegen, eine Tradition, die wir gerne fortführen.